IKEK Reken

Beteiligungsverfahren - Zeitstrahl 

Vielen Dank für Ihr Engagement!

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Reken,

gemeinsam haben wir es geschafft, die Stärken und Schwächen von Reken zu erfassen und die Erkenntnisse zu interessanten Leitprojekten weiterzuentwickeln. Für Ihre Zeit und das große Engagement möchten wir uns gerne herzlich bei Ihnen bedanken!

Die im Rahmen der inzwischen abgeschlossenen Bestandsanalyse erfassten Hinweise und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden geprüft und in die weitere Bearbeitung zur Konzeptentwicklung miteinbezogen. Aus den verschiedenen Schwerpunkten und Handlungsbedarfen wurden zu jedem der fünf Ortsteile Rahmenpläne entwickelt. Im Fokus standen hierbei insbesondere die Siedlungsentwicklungsbereiche, die wachsenden Bedarfe an sozialer und grüner Infrastruktur sowie die Entwicklung touristischer Nutzungen.

Schauen Sie doch selber, welche Maßnahmen in Ihrem Ortsteil geplant werden.

Bitte klicken Sie zum downloaden die folgenden Karten an:

 

 

Bahnhof Reken

Grünfläche an der Bahnhofsstraße

Die Grünfläche an der Bahnhofsstraße könnte als barrierefreie Mehrgenerationen-Parkanlage genutzt werden. Um den Siedlungsentwicklungsbedarf zu decken, soll die nordöstlich anliegende Grünfläche für Siedlungserweiterung von bis zu 3 Wohnhäuser geplant werden.

Sekundarschule Hohe Mark

Die Schule könnte in Zukunft als soziales Zentrum etabliert werden. Hierfür könnte die Sporthalle mit Tribüne neu gebaut werden, so dass auch mehr Vereine aus dem Ort sie nutzen können. Außen könnte eine Boulderwand installiert, eine Schulhofgestaltung mit mehr Grün- und Sitzflächen geplant, Stellplätze an der Marienstraße geschaffen werden. Zudem könnte der Schulhof außerhalb der Schulzeiten geöffnet werden. Auch durch die Erweiterung des Jugendhauses könnte eine Kooperation ermöglicht werden.

Platzgestaltungen und Verkehrsberuhigung

Das Gemeindedreieck könnte in Zukunft als Erholungs- und Spielbereich mit Wasserelementen aufgewertet werden. Auch der Augustin-Wibbelt-Platz könnte eine Platzgestaltung mit Grünelementen erfahren. Um diese Bereiche anwohnerfreundlicher zu planen, könnte an der zentral liegenden Bahnhofsstraße eine Verkehrsberuhigung durch ein Tempolimit von 30 km/h geplant werden. Weiterhin könnte eine Verkehrsberuhigung im Zentrum geschaffen werden, indem Ortsumgehungsstraßen erweitert werden, wie die Führung von LKW-Verkehr an der Industriestraße oder einer Verlängerung der Theodor-Heuss-Straße.

 

Groß Reken

Gewerbeentwicklung an der Hauptstraße und Neue Mitte

Der Gewerbebereich an der Hauptstraße bietet viele Potenziale und könnte als Zwischenzentrum in Groß Reken weiterentwickelt werden. Es könnten an dieser Stelle weitere ergänzende Gewerbeformen etabliert werden, die das Angebot in gesamt Reken ergänzen und zum Flanieren einladen. Auch ein Zentrumsmanagement könnte im Bereich der Neuen Mitte geplant werden. Ziel dieses Managements könnte die Organisation von regelmäßigen Events, touristischer Mehrwert und die Gewerbeverteilung sowie Ausschreibung neuer Gewerbeimmobilien sein. Die Neue Mitte kann als Ortskern und Gewerbezentrum von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden, indem Besucherstellplätze für die Gewerbefunktion erhalten werden und Dauerparker im Umkreis von bis zu 400 m verlagert werden. Weiterhin kann die Aufenthaltsqualität der Neue Mitte gestärkt werden, indem eine Platzgestaltung mit modernen Sitzelementen und Beetbepflanzungen geplant wird.

Grünes Band an den sozialen Einrichtungen

Die sozialen Einrichtungen, wie Grundschule, Kirche, Rathaus etc. könnten durch ein grünes Band in Groß Reken verbunden werden und in Groß Reken ein weiteres Potenzial für Erholungsräume bieten. Durch eine Platanenallee, Rasenflächen und Wasserelemente könnte ein attraktiver Begegnungstreffpunkt und eine Flanierstrecke entstehen. Um den Bereich verkehrsberuhigter zu gestalten, könnten eine Teilsperrung der Kirchstraße den Bring-und-Holverkehr am Kindergarten eindämmen. Ein weiterer Lösungsvorschlag wäre die Generierung eines Wendehammers an der Liekstegge.

Themenwege

In Groß Reken könnten thematische Wegeführungen entstehen wie Grünwege, Kirchenverbindungen, Shoppingmeilen und Schlemmerwege. Sie könnten zu wichtigen und attraktiven Frequenzbringern wie den Kirchen, der Neuen Mitte, dem Heimatmuseum Windmühle und auch der Jugendherberge führen.

 

Klein Reken

Dorfplatz/Schotterfläche

Der Dorfplatz an der Schotterfläche könnte für eine bessere Optik am Eingang des Ortsteils für Events mit Grünelementen und Lichterspielen gestaltet werden. Um eine Verbindung zu den anliegenden Anlagen zu ermöglichen, könnte die nördlich liegende Fläche mit ihren Kultur- und Tourismusangeboten durch ein Gastronomiecluster erweitert werden.

Freifläche am Kusebach

Der Siedlungsbereich am Kusebach könnte durch einen Mehrgenerationen- Platz mit Erholungsbereichen und einem Wasserspielplatz ergänzt werden. Die Freifläche am Kusebach könnte nicht nur als Erholungsfläche, sondern auch als Naturbildungsgebiet dienen. Eine Wildblumenwiese mit Informationstafel und Insektenhotel könnte Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Umweltbildung ermöglichen.

Bahnhaltepunkt Hohe Mark

Der Bahnhaltepunkt liegt im touristischen Interesse. Hierfür könnte die Bahnstation mit Informationstafeln ausgestattet werden, die über die örtliche Gastronomie und Fahrrad-/Wanderrouten informieren. Auch die Einführung eines Getränkeautomaten könnte den Bereich aufwerten und Touristen zum Verweilen einladen.

Alter Garten

Die Grünfläche am alten Garten könnte durch eine naturnahe Gestaltung als Parkanlage aktiviert werden. Hierfür könnten die Gewässerflächen, wie der Forellenpark und die Kuse Becke inszeniert werden.

 

Maria Veen

Poststraße als sozialer Begegnungsort

Die Poststraße ist das Zentrum in Maria Veen und könnte als Begegnungsort gestärkt werden. Hierfür könnten weitere Grünelemente genutzt werden, um eine attraktivere Platzgestaltung zu ermöglichen und Bewohner zum Flanieren einzuladen. Durch eine Platzgestaltung könnten in Zukunft auch mehrere Events an dieser Stelle stattfinden. Auch die Erweiterung von mehreren Gastronomieangeboten wäre an dieser Stelle denkbar.

Friedhof

Die Wegeverbindung des Friedhofs könnte an die Topographie angepasst werden und ein Beleuchtungskonzept könnte die Wegeführung absichern. Um das Potenzial des grünen Freiraums für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, könnte der östliche Eingang im Bereich der Kriegsgräber geöffnet werden. Südwestlich des Friedhofbereichs könnten weitere Stellplätze generiert werden.

Barrierefreies Wohnen

Die Klosteranlage könnte in Zukunft als Siedlungsentwicklungsgebiet genutzt werden. Vor allem der Bereich an der Gärtnerei könnte mit den sozialen Anlagen verbunden werden, indem barrierefreie Wohnhäuser und Wohnungen geschaffen werden. Auch die Einbindung eines alternativen Nahversorgers könnte an dieser Stelle geplant werden.

Absicherung der Bahnübergänge

Die Straßenquerung Ecke Landsbergstraße und Am Kloster können durch Bahnschranken mit Behänge und anliegende Heckenstruktur vor allem für Kinder im Kindergarten Sicherheit gewährleisten.

 

Hülsten

Dorfplatz

Der Stellplatz am Sportlerheim ist das Zentrum von Hülsten und soll für Besucher und Anwohner aktiviert werden. Hierfür könnte der Platz mit Grünelementen gestaltet und die Skulpturengruppe eingebunden werden. Auch das Dorfgemeinschaftshaus könnte saisonal eine Bewirtschaftungsfunktion einnehmen, um Touristen und Anwohner zu Festen zu versorgen. Südlich des Siedlungsbereichs an der Straße Boom könnte eine weitere Siedlungserweiterung erfolgen. Der Hof Benning wird momentan landwirtschaftlich genutzt, könnte aber in Zukunft weiterentwickelt werden und als Bildungszentrum für regenerative Energien fungieren.

 

 

Grußwort von Bürgermeister Manuel Deitert

Bürgermeister Manuel Deitert begrüßt Sie herzlich auf der Beteiligungsseite für das IKEK Reken. In einem kurzen Beitrag erläutert er Hintergrund sowie Sinn und Zweck eines IKEKs. Zudem gibt es einen ersten Einblick in die Themen - schauen Sie also gespannt rein!

 

IKEK? Was ist das überhaupt?

Die Gemeinde Reken hat im Jahr 2021 die Aufstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) in Auftrag gegeben. Das IKEK dient der Entwicklung der Dörfer und der Gesamtgemeinde und soll zu einem Mehrwert für die Kommune führen. Das Dorfentwicklungsprogramm soll die Kommunen im ländlichen Raum mit Hilfe einer nachhaltigen und integrierten Gesamtstrategie unterstützen, die sich sowohl auf den Kernort als auch auf die Ortsteile bezieht, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse dauerhaft sichert, die Ressourcen schützt und die Biodiversität erhält. Das IKEK als Teil dieser Strategie, richtet sich an alle Ortsteile und wird zur langfristigen Sicherung der Grundversorgung und der Basisinfrastruktur beitragen. In den dörflich geprägten Gemeinschaften wird oft noch das Miteinander und eine am Gemeinwohl orientierte Tatkraft großgeschrieben. Es besteht häufig ein großes Bedürfnis nach Mitgestaltung und die Bereitschaft, Dorfentwicklung auch ganz praktisch durch ehrenamtliches Engagement umzusetzen. Aus diesem Grunde und zugunsten passender, auf die Bedürfnisse abgestimmter, Projekte ist es wichtig, die Bürgerschaft einzubinden und mit den Vorhaben zum Aufbau und Erhalt von sozialen und kulturellen Netzwerken beizutragen.

Was wird in dem Konzeptband bearbeitet?

Nachdem alle öffentlichen Beteiligungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten, kann die Bearbeitung des Konzeptbandes in die nächste Runde gehen. Hierfür stehen folgende Inhalte im Fokus:

o Stärken- und Schwächen Analyse

o Darstellung des (räumlichen) Handlungsbedarfs

o Leitbildentwicklung (mit der Gemeinde Reken abgestimmt)

o Herausstellung der Handlungsfelder und Schwerpunkte

o Ausarbeitung der Handlungsstrategie und Ziele

o Ausformulierung der Projekte

o Planung der Verstetigung

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